„Cottbus am Start“ – Tag 2

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Liebe Aktive,

wir hoffen, ihr hattet eine ruhige und erholsame Nacht! Schön, dass doch noch einige, selbst am Samstag sich ins Stadthaus eingefunden haben, um mit uns den zweiten Tag des ersten Zukunftsdialog zu bestreiten.

Gerade sind wir bei der Auswertung der gestrigen Situationsanalyse und weiteren Ergänzungen. Viele haben sich über Nacht noch weitere Gedanken gemacht, sodass neue Impulse gegeben werden können.

Später gehen wir dann von der Situationsanalyse in die Kontextanalyse. In thematischen Gruppen werden Ziele und Strategien für „Mehr Demokratie leben in Cottbus“ erarbeitet.
Nach der Mittagspause werden dann die konkreten Maßnahmen für die nächste Runde zur Weiterentwicklung der Demokratie in Cottbus. Hierbei sollen vor allem auch die Ressourcen vor Ort beachtet werden, um die Ziele möglichst umsetzbar zu machen.

Uns steht  ein spannender zweiter Tag bevor und wir wollen viele Erkenntnisse zurück nach Potsdam nehmen.

Herzliche Grüße,
das Team vom Zukunftsdialog Brandenburg

Erste Impulse – nach vorne und nach hinten schauen

Die ersten Leitgedanken werden aus den einzelnen Gruppen nach dem Kennenlernen nun zusammengetragen – Einige Auszüge:

„3 Jahre LAP gingen mehr oder weniger schnell vorbei. Es gibt einzelne Blickpunkte die sind überall im Scheinwerferlicht. Solche Vernetzungsarbeit wie heute, muss weitergeführt werden. “

„Beteiligung wurde gelebt und gefördert – wir dürfen uns auch mal auf die Schultern klopfen und weitermachen! „

„Die Akteure in Cottbus sind vielfältig und nicht einfältig, aber sie könnten noch vielfältiger werden. “

„Fazit: Mehr Mitbestimmung und Beteiligungsstrukturen festigen!“
„Das Vertrauen zwischen den einzelnen Akteuren steigt. Wir müssen aber auch noch mehr TeilnehmerInnen finden die sich partizipieren.
Ein Aktions- und Initiativenfonds könnte gerade auch die Jugendgruppen die nicht institutionalisiert sind, stärken.“

„2-3 Stichworte: Die Vernetzung; diese muss auch über den LAP(ehemals Lokaler Aktionsplan, heute: Partnerschaften für Demokratie) hinausgesehen werden.
Die Perspektive der Gesellschaft; die Willkommenskultur ist nicht nur die Kultur die wir ihnen entgegen bringen, sondern die wir gemeinsam leben.
Das 3. ist ein Appell: Wir müssen Partner finden, die mit uns gemeinsam die verschiedensten Projekte realisieren und unterstützen können.“

Der Startschuss ist gefallen

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„Es ist nicht erst seit dem Lokalen Aktionsplan so, dass wir als Cottbusserinnen und Cottbuser uns gegen die ewig Gestrigen stellen. Das alles begann 1990 mit zahlreichen Bündnissen, die sich für eine wehrhafte Demokratie einsetzten.“

Mit diesen Worten eröffnet der Ordnungsdezernent Lothar Nicht gerade den 1. Zukunftsdialog in Cottbus. Er führt in die Konferenz ein und weist auf einige besondere Projekte der Zivilgesellschaft in Cottbus hin.

„Der alltägliche Rassismus zeigt uns täglich seine Fratze. Doch ich betone ganz klar:
in Cottbus werden auch weiterhin alle Flüchtlinge willkommen geheißen.“ führt Lothar Nicht weiterhin aus.

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Er endet mit einem Zitat von Winston Churchill:
Es ist sinnlos zu sagen: Wir tun unser Bestes. Es muß dir gelingen, das zu tun, was erforderlich ist.

Eine Stunde bis zum Start

 

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Liebe Cottbusserinnen und Cottbusser,

wir freuen uns sehr, euch in einer Stunde im Stadthaus Herzlich Willkommen zu heißen!
Die Tagungsmappen sind gepackt, die Gruppentische stehen, die Technik ist getestet!

Euch erwartet an zwei Tagen ein spannendes Programm unter dem Motto „Zukunftsdialog Tolerantes Brandenburg – reden, verabreden, verändern durch anpacken“.

Nachdem Herr Nicht Beigeordneter für Ordnung, Sicherheit, Umwelt und Bürgerservice der Stadt Cottbus eine Einführung in die Konferenz gegeben hat, findet ein erster Austausch zur Demokratieentwicklung in Cottbus statt.

Anschließend wird es von Angelika Thiel-Vigh, Leiterin Koordinierungsstelle „Tolerantes Brandenburg“, einen Überblick über das Handlungskonzept „Tolerantes Brandenburg“ der Landesregierung geben sowie Informationen zum Bundesprogramm „Demokratie leben!“ und dem Beratungsnetzwerk.
Auch der Verfassungsschutz Brandenburg wird eine Analyse zum Rechtsextremismus in der Region Cottbus darbieten.
Hierbei sind Rückfragen aus dem Plenum gerne erwünscht.

Vor dem Ende des ersten Tages wird gemeinsam im Plenum an einer Situationsanalyse gearbeitet, sodass das Fundament für den morgigen Tag gelegt ist.

Auf dieser Seite und auf Facebook werden aktuelle Eindrücke gezeigt und Neuigkeiten gepostet.

Seid dabei und begleitet uns online mit!

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