Erkenntnisse aus Spree-Neiße

thumb_IMG_8149_1024

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben nach einem anstrengenden, aber erfolgreichen Konferenztag viele (neue) Erkenntnisse vorgestellt.
Festgestellt wurde, dass man bei Projekten die Teilnehmenden immer auch in der Weiterentwicklung und der medialen Verbreitung miteinbeziehen sollte. Stichwort: Netzwerke nutzen.
So hat man die Möglichkeit auf Erfolge hinzuweisen.

Die Gruppe „Demokratie im Dorf“ setzte wichtige Aufgabenfelder. Zum Einen war der Wunsch nach Aufklärungsarbeit vorhanden. Dies sollte vor allem mit den örtlichen AkteurInnen, wie Bürgermeistern, regionale RAA-Strukturen etc . geschehen.
Außerdem wären öffentlichkeitswirksame Aktionen wichtig, wie Plakataktionen oder Dorffeste. Dies muss unterstützt werden durch „Integration durch Beteiligung“. Viele wollen etwas tun und werden evtl. dann übergangen.
Außerdem wurde die Finanzierung und der Fachkräftebedarf betont, da auch Ehrenamtliche brauchen Begleitung. Durch diese müssen (Weiter)-Bildungsangebote für Alle gefördert werden.

In der Gruppe „Vorurteile abschaffen“ wurde vor allem herausgestellt, dass es Orte der Begegnung geben muss. Hier würde auch eine überdachte Sitzecke mit Grillecke reichen.
Hier bestand der Wunsch, dass die Verwaltung noch unbürokratischer arbeitet, um nicht demotivierend zu wirken.
Auch hier wurde mehrfach heraus gearbeitet: Wir können nur Erfolge erzielen, wenn wir Kooperationspartner miteinbeziehen und Netzwerke schaffen.

Eine weitere Gruppe beschäftigte sich mit der Arbeit mit rechtsextremen Jugendlichen. Hier wurde ebenfalls betont, dass Begegnungen von verschiedenen Kulturen das A und O ist. Dies geschieht in Spree-Neiße zum Beispiel mit einem Internationalen Café und Essen aus aller Welt.
Anmerkung der Redaktion: Liebe geht bekanntlich ja auch durch den Magen 😉

In der Gruppe „Genderkonflikt im Islam, Sexualkonflikt und Beratungsangebote“ wurden die großen Themenfelder „Akzeptanz“, „Flüchtlingsarbeit“ und „Jugendarbeit“ besprochen.
Hier wurden einige Überschriften gefunden, die das weitere Arbeiten prägen sollen:
„Neue Probleme erfordern neue Lösungen“
„Zuständigkeitsgerangel verhindert einfache Lösungen“
„Gelungene Arbeit gelingt nur durch Kooperation“
Dringend benötigt: Klärung der Finanzierung und die Beschleunigung der Kostenerstattung muss ins Auge gefasst werden!

Last but not least: die große Gruppe, die sich mit der Jugendarbeit beschäftigte stellte heraus, dass die Jugendlichen ermutigt werden müssen, medienwirksam zu agieren. Gleichzeitig müssen Alle an Jugendarbeit Beteiligten in den einzelnen politischen Gremien   vorstellig werden.
Für die nächste Zeit ist u.A. ein Austausch aller SchulsozialarbeiterInnen im Landkreis geplant.

Wir bedanken uns für diesen erkenntnisreichen Tag!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.