Idee

2014 gab die Koordinierungsstelle „Tolerantes Brandenburg“ eine wissenschaftliche Expertise in Auftrag, die Impulse und Anregung zur weiteren Ausrichtung des Handlungskonzepts  der Landesregierung Brandenburg geben sollte.

Die zentrale Empfehlung ist hierbei der Dialog zwischen Akteuren auf Landesebene und den Partnern vor Ort, um aktuelle Themen in den Regionen wie zum Beispiel die wachsenden Flüchtlingszahlen und die sich verändernden Formen des Rechtsextremismus zu diskutieren.

Um diesen Austausch zu fördern und neue Erkenntnisse für die gemeinsame Arbeit zu gewinnen, wurden von Demokratie und Integration Brandenburg e.V. die Zukunftsdialoge initiiert.

Ziel ist es, in Kooperation mit der Koordinierungsstelle „Tolerantes Brandenburg“ die Bedürfnisse und Herausforderungen in der Region noch stärker in der Arbeit auf Landesebene zu berücksichtigen.

18 regionale Konferenzen „Zukunftsdialog Tolerantes Brandenburg“ werden in den Jahren 2015 und 2016 in allen Landkreisen und kreisfreien Städten im Land Brandenburg durchgeführt, um lokale Akteure, Politik und Verwaltung zum gemeinsamen Dialog über die Zukunft der Demokratiestärkung und Rechtsextremismusbekämpfung im Land und den Kommunen zu anzuregen. Ein wesentlicher Part kommt hierbei auch den lokalen Partnerschaften für Demokratie und den lokalen Bündnissen zu.

Um die Dialoge erfolgreich zu dokumentieren und auszuwerten, wird es auch eine wissenschaftliche Begleitung geben, die sich u.a. mit folgenden Fragen auseinandersetzt:

„Welche Themen sind im Handlungsfeld in der Region wichtig?
Wer ist in der Region aktiv?
Welche Erwartungen stellen die Akteure in der Region an die Akteure auf Landesebene?“

Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung und der Konferenzen werden auf einer Abschlusstagung im brandenburgischen Landtag Anfang des Jahres 2017 vorgestellt.

Wir laden daher alle haupt- und ehrenamtlich Tätigen, die in den Landkreisen und kreisfreien Städten mit der Demokratieentwicklung und in der Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus aktiv sind oder aktiv werden wollen, herzlich ein.
Des Weiteren sind auch die regionalen Strukturen der Kooperationspartner der Koordinierungsstelle des Toleranten Brandenburgs dazu aufgerufen, sich in den Dialog mit einzubringen. Wir begrüßen ebenso die Verantwortlichen aus Politik und Verwaltung, sowohl auf Landesebene als auch auf regionaler Ebene.

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